
Die Hornhaut ist die vorderste transparente Struktur des Auges und kann Schauplatz verschiedener Erkrankungen sein. Sie schützt die Iris und die Linse und besteht aus sechs Schichten Zellgewebe.
Die biomikroskopische Untersuchung des Auges ermöglicht es, durch die Instillation von Augentropfen nahezu alle Erkrankungen der Hornhaut zu erkennen.
Zu den häufigsten Erkrankungen der Hornhaut zählen:
Infektiöse Hornhauterkrankungen treten sehr häufig bei Patienten auf, die Kontaktlinsen zur Verbesserung ihrer Sehkraft tragen. Auch Menschen mit Herpes sind extrem betroffen.
Schon ein minimales Trauma der Hornhaut (Kontakt mit einem Nagel, Blatt oder einer Tierkralle) kann zu Erosionen oder Hornhautgeschwüren führen. Der Patient merkt dies schnell, da diese Art von Pathologie mit sehr starken Schmerzen und intensiver Lichtscheu einhergeht. Bei angemessener und rascher Behandlung erfolgt die Heilung innerhalb von 48 bis 72 Stunden und hinterlässt keine Folgeerscheinungen. Das Keratokom ist eine degenerative Erkrankung, die hauptsächlich bei jungen Menschen in den Zwanzigern auftritt. Schließlich gibt es Dystrophien mit relativ seltenen erblichen Anomalien.